Title:

Das antike Theater

Description:  Die Entstehung, die Organisation und die wesentlichen Merkmale des antiken griechischen Theaters.
Author:Jana Bernigeroth
deutsch
  
ISBN: 3762159076   ISBN: 3762159076   ISBN: 3762159076   ISBN: 3762159076 
 
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Das antike Theater - Kurzreferat



Begriffserklärung
Der Begriff Theater ist von dem griechischen Wort théatron abgeleitet und bezeichnete ursprünglich den Raum für die Zuschauer. Später verwendete man das Wort Theater als Gesamtbegriff für Zuschauerraum und Bühne sowie für alle darstellenden Künste. Heute versteht man unter Theater eine bestimmte Kunstform. In diesem Sinne ist Theater die unmittelbare, lebendige Darstellung eines Geschehens vor Zuschauern mit Hilfe der theatralischen Künste: Pantomime, Mimik, Gestik, Sprache, Musik, und Tanz, unterstützt durch Bühnenausstattung und Kostüm. Während Musik und Gesang mit dem Gehör, die Malerei mit dem Sehvermögen aufgenommen werden, wirkt das Theater auf alle Sinne des Menschen.

Die Entstehung des antiken Theaters
Das antike Theater kann auf eine lange Vorgeschichte verweisen, die bis in die Urgesellschaft zurückreicht.
Generell liegen die Wurzeln der Theaterkunst in der Fähigkeit des Menschen zur Nachahmung der Wirklichkeit. Daher ist die Entstehung der Theaterkunst und die Theaterkunst selbst eng mit dem gesellschaftlichen Alltag der Menschen verbunden. In der Urgesellschaft vollführten beispielsweise die Jäger Waffentänze, um die Jagd auf ein gefährliches Wild darzustellen oder die Fischer ahmten mit Gesten und Lauten das Plätschern des Wassers nach. Mit diesen Handlungen reproduzierten sie nicht nur ihre alltägliche Lebensweise. Es schien ihnen, als könnte man auf diese Weise auf jene unsichtbaren, nur in der Phantasie denkbaren, geheimnisvollen Kräfte Einfluß nehmen, von denen unmittelbar der Erfolg bei der Jagd, ein reicher Fischfang, eine gute Ernte und ein großer Viehzuwachs oder der Sieg über den benachbarten Stamm abhingen. Daraus gingen die Ritualspiele hervor.
Die Tänze und Lieder, die mimischen Bewegungen und Schreie in den Ritualspielen machten natürlich noch keine Theaterkunst aus, aber in ihnen ist schon der Haupt- und Grundgedanke des Theaters enthalten:
Das Theater ist eine sehr komplexe Kunstform. Über Gesang, Mimik, Gestik und Sprache wirkt es auf alle Sinne des Menschen ein.
Auch im Siedlungsgebiet der Griechen gab es solche Ritualspiele.
In der 2. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. prägte Ackerbau und Viehzucht den Alltag der Menschen in Griechenland. Die griechische Kultur war deshalb vor allem die Kultur eines ackerbauenden Volkes. Diese spezifische Lebensweise schlug sich auch in den ältesten religiösen Vorstellungen der Griechen und den damit verbundenen Ritualen nieder. Es entstanden sogenannte "Ackerbaukulte". Das waren nachahmende Handlungen religiösen bzw. rituellen Inhaltes. Die größte Bedeutung hatte dabei der Dionysoskult - die Verehrung des Fruchtbarkeitsgottes Dionysos.
In einer mehr als tausendjährigen Geschichte bildete sich aus Ritualspielen und verschiedenen Kulthandlungen zur Ehren der Götter das antike Theater heraus. In diesem langen Herausbildungsprozeß des Theaters kommt es immer mehr zur Trennung des Theaters von seinem ursprünglich kultisch-religiösem Inhalt. Das Theater entwickelte sich allmählich zu einer eigenen Kunstgattung. Wissenschaftler bezeichnen diesen Entwicklungsprozeß als "Säkularisierung des antiken Theaters".

  
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